matrixmann: (Yuber Suikoden I)
The country all look up to: Health insurance and still you've got to pay yourself for your doctors, DocMobil to travel the rural lands like Doctors Without Borders in crisis areas, millions dependent on food stamps, family structures like in third world countries - get many kids to rise the probability that one will be able to care for you when you grow old or sick; don't break with wealthy relatives of yours as they can offer you financial help or a roof above your head -, and working your ass off 'til old age 'til you die 'cause pension doesn't exist, no matter the state of your health.
This is the country that people worldwide crave to live in, citing its huge freedoms and doing whatever you want what you can't do in your home country. This is the country that people brag they can find their fortune in and unbelievable riches, like it's still the 18th or 19th century.
matrixmann: (Yuber Suikoden I)
Information vanishes when the last one to tell it dies.
matrixmann: (Thinking)
It's tough of a deal to watch comrades dying away, not being able to treat their wounds, to soothe their anger and hate, and to stop them from committing actions which prove to be senseless in the end...
matrixmann: (Thinking)
Deaths of the big ones continue.
No-one to replace them.
Or just idealess whippersnappers which don't have the personality to leave behind a name or leave the world in chaos, turned upside down.
Profiles are scarce, direction too.
Ratcatchers come and go and celebrate one party after another.
People following them, don't know where to go.
Where to lean on.
Darkest days, darkest hours - one can only hope there's huge bright-shining ray of light to come to bring this to an end...
matrixmann: (Black suits comin')
Ihr beschwert euch, dass es nur noch um Emotionen geht und nicht mehr um faktische Wahrheiten? Ihr beklagt es, dass die Leute manipulierbar sind wie eine Viehherde und jedem Rattenfänger hinterherlaufen?
Werfe man die Frage mal auf euch zurück. Was macht ihr? "Symbolpolitik", "Leuchtturmprojekte", "Prestigeobjekte", "Spatenstiche", "große öffentliche Gedenkgottesdienste" - mit anderen Worten: Taten sind etwas anderes. Alles wird in die Ferne Zukunft geschoben. Möge sich bitte mein Nachfolger dieser Sache annehmen. Kopf in den Sand stecken und warten, bis dass sich die Sache von allein löst. Große Sprüche klopfen und mahnen vor Dingen, vor denen es nicht mehr zu mahnen gilt, weil diese schon längst Realität sind! Verurteilen von Dingen, bei denen man sich mit den Worthülsen den Arsch wischen kann, weil es stattdessen Handlungen braucht.
Eure Taten sprechen eine andere Sprache als die heiße Luft, die ihr täglich von euch gebt.
Nichts ist unter Kontrolle. Nichts habt ihr unter Kontrolle!
Die ganze Sache steigt euch langsam aufs Dach und ihr seid ratlos, was ihr dagegen tun könnt!
Der richtige Tropfen und das Fass beginnt entgültig überzulaufen - das Chaos fängt an, über euch hineinzubrechen!
Aber statt sich wenigstens damit zu befassen, irgendeine Form von Lösung zu finden, als alle einzusperren, zu erschießen oder ihre Existenzen zu vernichten - das Problem weiterhin unter den Teppich zu kehren -, tanzt ihr weiterhin auf der Bühne herum wie eine Marionette, die seinen Puppenspieler verloren hat. Planlos, ziellos, nichts wie weg von der Bühne! Das Stück improvisieren, sodass man es noch als "Vorstellung" vor dem Publikum verkaufen kann, damit sie einen nicht von der Bühne buhen und mit Tomaten bewerfen, merken, dass etwas nicht stimmt - das versucht ihr noch zu bewerkstelligen, weil euch keine andere Wahl bleibt, um noch möglichst unbeschadet aus der Situation herauszukommen, und genau darin seid ihr so mies wie Marionetten ohne Spieler hinter den Kulissen es nur sein können. Weil Marionetten keine eigene Intelligenz haben!
Ihr glaubt, dass das keiner mitkriegt - aber weit gefehlt! Die Meisten haben nur keine Worte, um es auf den Punkt zu bringen. Und in ihrer Suche nach Worten laufen sie allen möglichen Scharlatanen über den Weg. Gröhlen alle möglichen schrecklichen Parolen mit, die es nur gibt - die schon vor Jahrzehnten falsch waren und die es heute immer noch sind!

Das ist euer Werk, liebe Marionetten! Das ist die Realität, die ihr euch geschaffen habt!
Abbau von Idealen, von Schulbildung, von Zielen, der Aufbau von "jeder ist sich selbst der Nächste" und "du darfst alles machen, was du willst - du darfst dich nur nicht erwischen lassen, oder musst reich sein, um dich freizukaufen!" - das ist alles euer Werk und das eurer "Freunde"! Eure "Freunde", die als Wolf im Schafspelz daherkommen - die keine Freunde sind, die euch nur süßen Honig ums Maul schmieren, eine schöne Position versprechen, und euch zum Ausverkauf von allem nötigen, das eure sichere Lebensbasis darstellt; dass ihr noch jeden Tag Brot aus dem Laden oder nicht schon ein Messer in den Rücken kriegt, wenn ihr nur vor die Tür geht, weil alle nur noch mit Messern in den Taschen herumrennen und andere Leute ausrauben, die erkennbar Geld und Verwertbares in den Taschen haben!
Eure guten "Freunde" wollen euch nichts gutes - sie brauchen euch nur als Mittel zum Zweck! Um ihre eigenen Ziele verfolgen zu können. Und ihre Ziele sind: Die Welt auszubluten, bis kein Tröpfen Saft mehr aus ihr herauskommt!
Ihnen liegt nichts ferner, als an euer Wohlergehen und eure körperliche Sicherheit zu denken, so lang ihr ihnen nicht von praktischem Nutzen seid!
Ihr, liebe Marionetten, werdet genauso zwischen dem keifenden und kämpfenden Pöbel enden, wenn sich 100 Leute um die letzten verbliebenen 3 Brote im Regal streiten! Ihr werdet genauso um euer Überleben streiten müssen, wenn eure "Freunde" von Oben plötzlich meinen, sie müssten das Weite suchen! Ihr seid und bleibt einer von denjenigen, die sich nicht verpissen können, wenn sie nicht reich genug sind und zu der richtigen, angesehenen Sippschaft gehören, die diese Personen in ihren Reihen noch dulden!
Wer ein Palast hat, braucht Vasallen - aber er braucht keinen Palast voller Vasallen!
Denkt ihr wirklich, ihr seid Teil der Auserlesenen, denen es vergönnt ist, unter der Gnade dieser Geldadligen als treuer Diener noch seinen Lebensabend verbringen zu können?
Die Plätze sind schon längst reserviert. Diskretion ist das Credo. Und wer sich bereits in Diskretion bewiesen hat, der behält den Job. Alles andere wäre fahrlässig und ein Sicherheitsrisiko.
Hat euch das jemand schon mal so gesagt?
Die richtig Reichen und Einflussvollen denken in Strategie, sonst wären sie nicht so reich und sie würden es auch nicht bleiben. Sagt bloß, das habt ihr zwischen all eurem Verkehren, Abendessen, Gipfeltreffen und Galas nicht gemerkt?! Dann seid ihr noch dümmer als die dümmsten Marionetten - und diese werden auch nur an Strängen gezogen oder haben eine Hand im Arsch zu stecken!

"Wunderbar"! - Mit 180 und brüllendem Motor auf vollem Kollisionskurs gegen die Wand! Das ist, wovon jeder, der euch wählt, schon immer geträumt hat! Ein Spaß "für die ganze Familie"!



Disclaimer (Ablehnungshinweis): Jede Art von Unterstellung von Gewaltaufrufen gegen irgendwelche Personen, privat oder öffentlichen Interesses, die aus diesem Text in irgendjemandes Fantasie abgeleitet werden, werden als Verleumdung betrachtet. Das steht dort nicht und wird dort auch nie stehen!

Anmerkung: Dieser Text wurde noch vor den Ereignissen des 19. 12. in Berlin verfasst.
matrixmann: (Wasteland Ranger)
Meinungen sind gut, Überzeugungen wären besser.

Opinions are good, but convictions would be better.
matrixmann: (Waiting for command)
Maybe there's a reason why the American establishment wants to colonize Mars so badly: If they can build themselves a shelter on a distant planet, maybe they think "oh, now we can make nuclear war as we want, we don't need to have consideration for anyone anymore - if we want something, we get that something by all means!".
They don't need to care about the destruction anymore, but about the business value.
matrixmann: (Black suits comin')
Insects, mammals or plants,
Fish, apples, eyes or some ants,
We all kill a thing
to survive,
we all let it happening
without a cry,
it doesn't matter what you eat,
in the end we're all equally

We all take someone's life and don't give a shit,
we all are hungry and kill for our bit,
in the end it's all someone's lie
(that nobody dies)

You've got the killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the killer in your blood
You've got the killer in your blood
You've got the killer in your blood

(mockery) Maniac...

Claws, hoofs, fins or human hands,
Teeth, snouts, tongues, scales or slimy glands,
We all rob a thing
of its life,
we all let it happening
without a cry

It's only humans which create drama about it,
It's only humans which hesitate from their bit,
in the end it's all someone's lie
(that nobody dies)

You've got the killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the
You've
Got killer in your blood
You've got the killer in your blood
You've got the killer in your blood
You've got the killer in your blood

(mockery) Monads, come to me...

(repeats of the refrain and of the verses can be done at will; only keep it in a logic order)



Musical genre: Hardstyle (Electronic)
matrixmann: (Yuber Suikoden I)
Pampering of young people needs to stop.
It's no miracle that, when they first get to hear a "No" not until when they're already grown up, that they feel it as a trauma.
Psychically, it even compares to that - because it's something that they're completely not used to in their own world. It smashes their whole view of the world, it's something not supposed to happen. They're completely unable to deal with that.
And that because they haven't gotten used to that life can also defeat their plans - that life even consists more of chronic "No"s than "Yes"s, like the joke "computer says no".
Some even try to avoid the consequences by manipulating the object back into the shape they can deal with, in order to get around the helplessness and the stun that it causes them.

One important question arising from this in a wider view: Is that what you can wish for to be the next generation elite? Some coddled babies that furiously can't get over it to hear someone saying "No" to their plans?
Do you wish for whole generations of people which are traumatized by a simple two-letter word, by a simple circumstance that so often happens in life that you can rather count the times when the opposite of it was the case?
What world do you want to build if the base for it is just as unprepared, unsuitable and unable to deal with life?

Not even to speak of how much that must be a torment even to them, realizing the world totally works different than they got to feel in the first two decades of their lives.
It renders all they learned before as obsolete and they've got to start from scratch to find a general rule in life quickly to somehow get along without a great amount of difficulties.
matrixmann: (Yuber Suikoden I)
"Freedom" and "free travel" are just gifts to the young generation which don't know a world before this was visibly in effect, but they're just breadcrumbs to manipulate them, to get them in favor of that current system that reigns, to make them think if that is gone, they live in a dictatorship. Not even thirst, nor hunger, nor freezing, nor even finding any kind of clothes to keep you warm and protect you from bad weather should make them think they live in bad conditions, it should be that they can breathe no unfiltered air and that they can't spend money on whatever they want which they borrowed from banks anyway.
That way the system wants hold its position and even make sure that, if these young, spoiled and manipulated people that run aroud with twisted priorities in their heads don't get their will, they will become aggressive to take their will from anyone they perceive as standing in their way to get it. And that makes them vulnerable to extremist ideas to even kill people if only they get from the act what they wanted in the first place.
matrixmann: (Wasteland Ranger)
...die Leute sollen sich wieder einen Lebensmittelvorrat für ca. 10 Tage und Trinkwasser für mindestens 5 Tage zulegen. Inklusive die staatlichen und allgemeinen übergeordneten Strukturen sollen sich ebenfalls höhere Kapazitäten und Vorkehrungen für den Notfall zulegen.

Ist das wieder die reine Angstmache vor der russischen Förderation oder hat dort jemand etwas vor?
Oder hört dort jemand das Ende seiner Versorgungsstrukturen läuten?
matrixmann: (Waiting for command)
Nations are the only thing that can protect you against the impacts of globalization.
matrixmann: (Thinking)
Not all specimen extend to bloom.
In nature, there always grow more than survive in the end.
Well, if mankind achieved to keep them all alive, in conclusion... what did it actually accomplish at all with it?
matrixmann: (Thinking)
Die klassichen Arbeitsteilung von Mann und Frau der früheren Jahrhunderten sollte auch unter dem Aspekt der Arbeitsteilung betrachtet werden.
Ein Tag hat nur 24 Stunden; wenn einerseits Geld, andererseits aber auch Essen gekauft, zubereitet, häusliche Arbeiten wie Wäsche waschen, Putzen und sonstige Erhaltungsarbeiten als auch die Besorgung von Trinkwasser bewältigt werden müssen ohne Zuhilfenahme moderner Geräte wie Waschmaschinen, Herden und Autos, trinkbares Wasser ebenso nicht aus einer Leitung und einem Hahn, sondern aus einem Brunnen respektive durch eine Pumpe aus dem Erdreich geschöpft werden müssen, dann erreichen, allein durch das tägliche Zeitlimit bedingt, die Möglichkeiten eines Menschen die Grenzen des Machbaren für den Einzelnen.
Es müssen also mehrere Personen an der Bewältigung des Haushalts beteiligt sein und an seiner Aufrechterhaltung. Erst die Mittel der Moderne machen es möglich, dass jemand all dies allein bestreiten kann, und dass beide Partner einer Beziehung vollzeit arbeiten gehen können (noch dazu zu den gleichen Tageszeiten).
Es ermöglicht sogar, dass nicht die älteren Kinder (ab ca. 7 / 8 Jahren) einer Familie fester Bestandteil dieser Aufrechterhaltung der täglichen Lebensbasis mehr sein müssen und es lediglich noch eine Frage der Vorbereitung auf das Leben als Erwachsener in einem eigenen Haushalt sein kann.

Vielleicht eine gewagte These: Obgleich beide Geschlechter hätten jeweils den Part des anderen einnehmen können ohne dabei nach diskriminierenden Punkten vorgehen zu müssen, bildete sich diese Form der Arbeitsteilung heraus auf Grund der biologisch bedingten physischen Eigenschaften der beiden Geschlechter. Männer sind in der Muskelkraft stärker als Frauen, deswegen sind sie besser geeignet für physisch anstrengenden Arbeiten und den täglichen Broterwerb - der ohne die Zuhilfenahme moderner Maschinen, nur mit Hilfe von Handarbeit, größte Anforderungen an den menschlichen Körper stellt.
Frauen dagegen müssen zwar für die Hausarbeit ein stabiles Rückrat haben, welches für beide Geschlechter gleichermaßen wichtig ist, da auch sie Lasten transportieren und Muskelkraft aufwenden müssen, es ist dennoch leichter für sie zu bewältigen, Wäsche mit einem Waschbrett zu waschen als 30 Kilo schwere Gemüse- oder Getreidesäcke zu tragen. Oder Gemüse zu putzen, zu schneiden und einen Kesel Suppe aus ihnen zu kochen anstelle ein Feld manuell zu bearbeiten.
Wenn eine Frau keinen Mann hatte - weil keiner sie wollte oder ihr Mann bereits verstorben war und kein Sohn bereits reif genug war, die Rolle in der Arbeitsteilung zu übernehmen - konnte es ihr passieren, dass sie solche Tätigkeiten trotzdem ausführen musste aus dem Grunde, dass sie dazu gezwungen war, weil es niemand anderes für sie tat. Manche Exemplare - sowohl heute als auch in früheren Zeiten - waren dabei weniger, andere besser begabt und dafür geschaffen.
Für Männer galt dasselbe an dieser Stelle auf Grund des vorherrschenden Patriarchats einmal nicht, da sie sich wesentlich schneller wieder eine Frau nehmen konnten oder wenigstens ihre Töchter die Rolle der Mutter in der Arbeitsteilung übernehmen mussten, sobald sie groß genug dafür waren.

Für das Grundlegende kann aber gesagt werden: Ob es Diskriminierungsgründe gewesen sind oder nicht, sekundär, im Detail betrachtet, ergibt sich sogar aus dieser Form der Arbeitsteilung eine gewisse Logik, die einige Zweifel offen lässt, ob lediglich Diskriminierung an Hand des Geschlechts dazu geführt hat, dass Mann und Frau die Arbeiten zugeteilt bekommen haben, die sie erhielten.
Ohne die technischen Hilfsmittel der Moderne wäre es auch heute nicht möglich, anders zu leben als auf diese Art und Weise - die Arbeit zu teilen, Aufgaben zuzuweisen, je nach der persönlichen Begabung und den physischen Möglichkeiten des Einzelnen.
Arbeitsteilung ist sogar etwas, was in die Moderne überlebt hat - wenn auch nicht mehr ganz so ausladend wie es in früheren Jahrhunderten der Fall war.
An Stelle der freien Zeit, die durch die Arbeitserleichterung durch Maschinen entsteht, wachsen Hobbys, andere Verpflichtungen, soziale Verpflichtungen, längere Arbeitszeiten - generell oder aufgrund von freiwilligen Überstunden wegen des zusätzlichen Geldes -, Vergnügen, Unterhaltung und das Befassen mit dem Weltgeschene - sowohl in politischer als auch in sonstiger Hinsicht.
Es eröffnet auch den Raum dafür, sich schick zu kleiden, sich zu schminken, einen Duft aufzulegen, weil man durch weniger Schmutzquellen belastet ist, und balzen zu gehen, insofern man noch keinen Partner gefunden hat, oder gar den bestehenden - ganz übel - durch einen anderen auszutauschen.

Over

17 May 2016 05:36 pm
matrixmann: (Yuber Suikoden I)
One thing everyone needs to be ready for: If you tear down the current system, it means your current state of wealth is going to vanish too. The gadgets, the electronic devices, the oversupply that you use - is tied to the current economic and political system. If you make it go away, these things only keep existing as a remembrance of different times. There are no more of these things getting produced, the food chain needs to be rebuild from the basic local infrastructure.
There are going to be times of shortages and deprivation again over a certain amount of time.
matrixmann: (Waiting for command)
"Wer vergisst, dass seine Faust einen Menschen töten kann, der läuft Gefahr, seine eigene Zerstörungskraft zu unterschätzen.
Schutz ist nicht immer die angebrachteste Methode, um für Frieden zu sorgen.
Manche Menschen wollen gern Krieg führen.
Manche Menschen wollen den anderen gern beneiden.
Manche Menschen wollen auch einfach nur ihre Ruhe haben.

Vergesslichkeit gegenüber der Gewalt bewirkt irgendwann, dass man schnell zu ihr greift, weil man sie als nicht allzu drastisch erachtet."

https://matrixmann.dreamwidth.org/12154.html


Um ein altes, vor langer Zeit einmal erwähntes Thema zu besprechen und eventuell sogar zu erweitern: Damals noch allein auf die deutsche Problematik bezogen, ergibt sich, wenn man versucht, sich ein Bild von verschiedenen internationalen liberalen Bewegungen zu machen, und den gesellschaftlichen und kulturellen Einfluss, den diese bereits auf die allgemeine Lebensart gehabt haben, eine sehr ähnliche Konstellation.
Man könnte sogar schon verschwörerisch davon sprechen, sie hätten alle einen gemeinsamen geografischen Ursprung.
In, so ziemlich, allen westlichen Staaten ist das Thema Gewalt mit einem Tabu belegt und es wird in die Ecke unliebsamen Verhaltens geschoben.
Moralisch ist daran nichts verwerfliches auszusetzen - wohin käme man, wenn es kollektiv toleriert wäre, sich regelmäßig gegenseitig zu verprügeln und abzustechen?
Was allerdings in den Hintergrund gerät - und was einem mehr oder minder energisch von den liberalen Protestbewegungen versucht wird anderweitig weis zu machen -, ist die Tatsache, das Gewalt Bestandteil der Essenz des Lebens ist. Jegliche Form des Überlebens birgt einen Akt der Gewalt in sich, ob es nun ein Pflanze ist, die man tötet oder isst, oder ob es ein anderes Tier ist, welches man isst, um selbst weiter zu leben.
Die gesellschaftlichen Bewegungen, die in den letzten 50 Jahren die Bühne betreten haben, versuchen, diese Tatsache anzuzweifeln und den Menschen, die sie beeinflussen wollen, ebenso gleiches zu erzählen. Gewalt ist in ihren Augen höchst verdammungswürdig, obwohl es nicht immer die Möglichkeit in der Natur als auch im gesellschaftlichen Zusammenleben gibt, darum herumzukommen.
Ein weiteres, was diese Bewegungen verkennen - wenn der Mensch im Begriff ist, aufzuwachsen, muss er dennoch lernen, zu welcher körperlichen und zu welcher Zerstörungskraft er fähig ist. Wenn dies nicht in seinem Erfahrungsschatz vorhanden ist, und somit auch nicht in seinem geistigen gegenwärtigen Bewusstsein, so wird er in diesem Punkt maßlos werden.
Er lernt nicht, dass ein Tritt gegen den Kopf tödlich ist, oder wenigstens schwerwiegende lebenslange Schädigungen hervorrufen kann.
Analog dazu, lernt er auch nicht, diese Kraft im Zaum zu halten und sie lediglich dann anzuwenden, wenn alle anderen Handlungsoptionen nicht den gewünschten Effekt bewirken und, wenn er selbst angegriffen wird, wie viel Zuschlagen noch alleinige Notwehr ist und wo es bereits beginnt, dass er seinen Angreifer unfreiwillig tötet.

Ein weiteres, das dieses Tabu bringt, ist für diejenigen, die bereits mit übermäßig vieler Gewalt konfrontiert wurden und die nicht die typische Opferposition einnehmen.
Wer enthemmter ist, oder mental dadurch duldsamer gegenüber Szenarien und Schilderungen anderer ist, gilt sehr schnell als barbarisch und als gewaltverherrlichend. Obwohl er vielleicht nur einen Umstand aus dem Leben zitiert, der unbestritten mechanisch so abläuft und nicht änderbar ist.
Der Verdacht, dass so jemand einen Hang zu eigener Täterschaft hat ist ebenso begründet wie auch hysterisch. Zumal es verkennt auch die Situationen im gewöhnlichen Leben, in denen friedliche Mittel nicht die Antwort bringen, und in denen solcherlei geringere Hemmung eventuell sogar von praktischem Nutzen ist (z. B. Personenschutz und "Zivilcourage").

Eine vielleicht sogar noch schlimmere Sache, die diese Verdammung von Gewalt aus der eigenen Existenz mit sich bringt, ist aber die folgende:
Wenn Menschen es nur noch gewohnt sind, in einer für sie bedrohungsfreien oder wenigstens bedrohungsarmen Umgebung zu leben, dann wird sie das erste Durchbrechen dieser wohl behüteten Welt in ein Trauma versetzen.
Es wird ihnen so fremd sein, dass es ihnen unnatürlich vorkommt. Wie etwas, dass im Großen und Ganzen, das sich "Leben" nennt, eigentlich nicht vorzukommen hat. (Vergleiche: )
Solche Erscheinungen sind z. B. in der modernen Gesellschaft, es als barbarisch zu empfinden, Tiere schlachten zu müssen, um sie zu essen, während es vor nicht einmal 100 Jahren zwar als nicht angenehm, aber durchaus als eine notwendige als auch in der Gesellschaft vorkommende Sache angesehen wurde. Die stetige Ernährungssituation vor der großangelegten industriellen Verarbeitung und Herstellung von Lebensmitteln zwang einfach dazu. (Man war froh, in der Woche in Stück Fleisch essen zu können.)
Selbiges gilt auch für das Verständnis von Zusammenleben in der Gesellschaft als auch für das Beeinflussen von Gesellschaft, Staat und Politik.
Ein in der Moderne aufgewachsener Mensch, der von all den Agendas, die diese gesellschaftlichen Gruppen in das tägliche Bewusstsein haben einfließen lassen, bereits in seinen Grundfesten beeinflusst ist, tut sich schwer damit, zu realisieren, dass die Mächtigen seinen friedlichen Protest ignorieren, indem, dass sie den Vorhang zuziehen.
Er tut sich ebenso schwer damit, wenn er denn den gedanklichen Bogen zu Taten statt bunten Schildern findet, ein Maß zu finden statt nur sinnlose Zerstörung walten zu lassen.
Es muss dann nicht mehr nur Gewalt gegen einen Beamten sein, der ihn zu Unrecht schlägt, sondern auch angezündete Mülltonen, ausgeraubte Geschäfte und zerschlagene parkende Autos.
Ihn darauf hinzuweisen, ist dann für ihn gleichweitig damit, als wenn man jemandem Appetit macht und ihm dann aus einem 5-Gänge-Menü nur die Vorspeise vorsetzt.

So etwas passiert aber, wenn man es jemandem verwehrt, seine eigene Zerstörungskraft zu erkunden, wenn er in einem Alter ist, wo diese Zerstörung noch überschaubare Ausmaße annehmen kann ( = als Kind).
Wenn man Gewalt zu etwas unnatürlichem verdammt und versucht, es aus dem Kontext des menschlichen Zusammenlebens zu entfernen.

Es dient keinesfalls dem Schutz oder dem Befürworten von asozialem, schädigendem Verhalten, es dient vielmehr dem Erläutern, was passiert, wenn es Menschen regelrecht verboten wird, sich zu raufen, oder sich gegen Angreifer, die diesem Tabu nicht folgen, zu wehren.
Menschen, denen ihr Selbsterhaltungstrieb ausgetrieben wurde, sind so hilflos und schutzlos wie Neugeborene. Man muss sich ständig um sie kümmern, sie bleiben abhängig von dem Gutdünken von anderen und werden niemals fähig, ein vollständig eigentständiges Leben zu führen.
Menschen, die außerdem keine Widrigkeiten aushalten können, die ihnen das Leben von Natur aus beschweren kann, sind zu empfindlich um lang auf dieser Welt zu überleben - obendrein werden sie relativ unfähig sein, Kinder großzuziehen, die natürliche Widrigkeiten oder überhaupt ihr eigenes Temperament aushalten können.
Außerdem wird es zu einer Gesellschaft führen, in der alle, die dieses Gewalttabu nicht beachten, dem Rest der Gemeinde, die lediglich in Frieden leben wollen, ihren Terror aufzwingen können.

Dass man Opfern von körperlicher und sonstigen Formen von Gewalt Verständnis und Nachsicht gegenüber entgegen bringt, ist verständlich, bis zu einem gewissen Punkt sogar verantwortlich.
Wenn jemand nach Jahren aber immer noch nicht über eine Sache hinweg ist, so muss man das Zugeständnis machen "es können nicht alle ewig dieses Thema ausblenden und darauf achten, nichts unangenehmes bei dir hervorzurufen - wenn sich jemand an Sexualität stört, wird auch niemand für ihn die Plakate abmachen und die ganze Werbebranche umkrempeln; er wird gezwungen sein, weg- oder einfach hindurchzusehen".

Aus der östlichen Hemispähre ist dieser tabuisierte Umgang mit Gewalt weniger bekannt. Vielleicht, weil die Einsicht in die tatsächliche Notwendigkeit dort traditionell eine andere ist.


Falls jemand diesen Text als Aufruf zu Gewalt und zu Straftaten ansehen sollte, so betrachte ich dies als Verleumdung. Vielleicht ist es eine Spur gewaltverherrlichend, wenn "gewaltverherrlichend" bedeutet, dass man keine Scheu davor besitzt, sich auch mit diesem Thema ernsthaft auseinander zu setzen und nicht nur den Leitlinien einiger von Übersee inspirierten Lobbys gedankenlos zu folgen. Dafür sind aber auch die Markierungen "graphic (18+)" und "controversial" in den Tags angeheftet.
matrixmann: (Waiting for command)
Why does someone feel the need "to protect all the babies"?
Why does someone see the need to protect someone that he doesn't know - that he will never get to know and that he doesn't care about apart from only his purpose?
Doesn't he see that, when all people that were conceived in a developed country would survive and grow old, that the population number was far higher in his state and that the battle for resources, for places to live, jobs, food, water, electricity, fossil fuels and health care services, would become far tighter than he is used to it currently?
Doesn't he see that most of the population that benefits from abortion and contraception measures is the poor class that is able to spare it to themselves to care for children which they couldn't feed?
Would that be a desirable state for him if the world was overgrown with poor people?
Would that be a desirable state for everyone if the world was overgrown with people - which you don't know how to feed, how to supply and where to get the resources from for their needs?
Why would you get upon the idea to feed them, you ask?
Why would you be so stupid to risk a scenario in which billions of people stand against your class with not even a billion in number?
Are you that eager and confident you would survive this if it came to battle?
Whether you want it or not, the poor people born will always long for resources and try to get access to them, just like you do. And they will always manage to achieve this in parts.
So - do you plan on colonizing another planet earth that is not in sight just to keep this demand for energy at bay that it won't threaten your comfortable wealth, or do you finally see why there needs to be some reason in this topic?
matrixmann: (I see with the eyes of a hunter)
What always recurringly gives you a question about this is: How can journalists, newscaster and so on still join in the propaganda choir, although facts already speak, oozing out of every crack, that it can't be kept up anymore what they're telling? Why do they, even in the dawn of their downfall, still stick to the song they've sung for years, for decades? Because it's their job? Because they have dependants to feed and a flat to pay? Because they truly believe in what they're saying?!
This kind of journalist can only do what they do because they're in a safe place. They think like war's not goint to come to them. And even if it should do so for once, they run like rats leaving the sinking ship. Off to somewhere far, far away where they think nobody can grab them. Where nobody knows who they truly are and what they've done before. Acting the innocent and starting the new life that everyone else liked to have in the ruins they stand in because of the continuous babbling of these people.
You don't need to take out some Nazi propagandists just to find horrible blindness towards real circumstances. Look around and see, in a subtle way narrow-mindeds like these which cause thousands of deaths for nothing exist today, too. And as well as then, they're paid very well for the work they're doing - compared to the people which later must pay for the errors they made.
They can only hope that the friends they allegedly have later also are willing take them out of the shit if things should turn head over heels...



In case some want to lay hatespeech or physical threat into my mouth because of that text: Stop being ridiculous with your continuous search for possibilities to seize someone by the collar - and start to fucking read what it says there. Your hysteric associations in your mind are your work, not mine. Blame your fucking self for it, if you find anything offensive. I have an idea what you would like to create out of it and I tell you it's not my intention.
matrixmann: (Wasteland Ranger)
Do you think you can just live only on an open society?

Do you really think that is enough to feed hungry mouths?
matrixmann: (Wasteland Ranger)
"The storms of fate cause misery for many, and few will be able to calm them once they start."

Leknaat, Suikoden II

July 2017

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