Mir fällt es nur sehr bei den Deutschen ins Auge, weil sie über die Grenzen hinaus für ihre überaus große Arbeitsamkeit bekannt sind und ihre zeitgenössische Propaganda eine überaus deutliche Richtung zeigt. Sagen wir es so, es ist eine Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt; ein Teil der Arbeitssucht stammt aus dem früh angelegten Persönlichkeitsdefizit, ein anderer stammt aus der Umgebung, die dieses Defizit mit einer stetigen "sitz nicht faul herum!"-Suggestion unterstützt. Es scheint überaus schwer, aus diesem Kreislauf auszusteigen, ohne davon materiellen oder mentalen Schaden zu nehmen. In vielerlei Hinsicht versucht man dich "zu bearbeiten". (Und wenn dies auch nur deine Freunde, Familie, oder Bekannte tun.)
Dass es mehr Menschen als Arbeit geben wird, ist eigentlich schon jetzt als Realität zu betrachten. Geringfügige Beschäftigung besteht nicht nur aus dem Grunde, dass Arbeitgeber nicht bereit oder fähig sind, mehr zu zahlen; es besteht auch aus dem Grunde, es ist nicht mehr da. Niemand wird mehr gebraucht als das. Diese Zustände entstehen in der Geschichte systematisch bedingt immer wieder. Wenn es zu viele Menschen gibt, die von zu vielen benötigten Gütern zehren wollen / müssen, dann entstand häufig Krieg. Wenn der Krieg zu Ende war, dann bestand wieder ein Mangel an Menschen, an Arbeitskräften und es brauchten nicht so viele mit nötigen Gütern versorgt werden. Alles musste wieder aufgebaut werden, es gab zu tun. Diejenigen, die überlebten, hatten Platz, um Häuser zu bauen und Fabriken zu errichten. Diese Welt ist aber bereits (wieder) dabei, an seinen Zenit zu gehen, was die Bebauung von Territorium angeht.
(no subject)
Date: 8 March 2013 01:31 pm (UTC)Mir fällt es nur sehr bei den Deutschen ins Auge, weil sie über die Grenzen hinaus für ihre überaus große Arbeitsamkeit bekannt sind und ihre zeitgenössische Propaganda eine überaus deutliche Richtung zeigt.
Sagen wir es so, es ist eine Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt; ein Teil der Arbeitssucht stammt aus dem früh angelegten Persönlichkeitsdefizit, ein anderer stammt aus der Umgebung, die dieses Defizit mit einer stetigen "sitz nicht faul herum!"-Suggestion unterstützt.
Es scheint überaus schwer, aus diesem Kreislauf auszusteigen, ohne davon materiellen oder mentalen Schaden zu nehmen. In vielerlei Hinsicht versucht man dich "zu bearbeiten". (Und wenn dies auch nur deine Freunde, Familie, oder Bekannte tun.)
Dass es mehr Menschen als Arbeit geben wird, ist eigentlich schon jetzt als Realität zu betrachten.
Geringfügige Beschäftigung besteht nicht nur aus dem Grunde, dass Arbeitgeber nicht bereit oder fähig sind, mehr zu zahlen; es besteht auch aus dem Grunde, es ist nicht mehr da. Niemand wird mehr gebraucht als das.
Diese Zustände entstehen in der Geschichte systematisch bedingt immer wieder.
Wenn es zu viele Menschen gibt, die von zu vielen benötigten Gütern zehren wollen / müssen, dann entstand häufig Krieg.
Wenn der Krieg zu Ende war, dann bestand wieder ein Mangel an Menschen, an Arbeitskräften und es brauchten nicht so viele mit nötigen Gütern versorgt werden.
Alles musste wieder aufgebaut werden, es gab zu tun.
Diejenigen, die überlebten, hatten Platz, um Häuser zu bauen und Fabriken zu errichten.
Diese Welt ist aber bereits (wieder) dabei, an seinen Zenit zu gehen, was die Bebauung von Territorium angeht.