Nicht nur draußen wird es durch das Wetter stürmisch...
Nachdem letzte Woche in Thüringen ein Coup gelandet wurde, dass zum einen ein Kandidat von einer Minderheitenpartei (FDP), die mit Ach und Krach mit 5% in den Landtag einzog, zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, und dieser dann auch noch mit den Zustimmung der gewählten AfD-Mitglieder des Landtags in diese Position befördert wurde (gerade in Thüringen, wo die Spitzenkandidaten der Partei berüchtigt sind für ihre scharf rechten Ansichten, sodass sie als "Nazi" zu bezeichnen keine Untertreibung oder Beschimpfung wäre) - mit anschließendem Rücktritt 3 Tage später, weil sich die große Politik darüber aufregte, wie die örtlichen Regionaldivisionen von CDU und FDP das nur mittragen konnten, ihren Kandidaten die Wahl mit den Stimmen der Nazis annehmen zu lassen -, erfolgt nun der nächste Paukenschlag in der griechischen Tragödie.
Avtomat Kramp-Karrenbauer (kurz: AKK) verkündet am Vormittag, sie wird sich nicht als Kanzlerkandidatin zur nächsten Bundestagswahl aufstellen lassen und auch den Vorsitz der Bundes-CDU zum Sommer hin abgeben. Lediglich Verteidigungsministerin will sie bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben.
Wenn da mal nicht als berüchtigter Schachtelteufel "Jack in the box" noch ein Friedrich Merz in den folgenden Monaten aus der Kiste springen wird...
Kurz gefasst: Die Chaostage in der deutschen Politik seit der letzten Bundestagswahl setzen sich munter weiter fort mit einem ungewohnt hohen Personalverschleiß und der Entwicklung von einer bizarren Situation nach der anderen.
Nachdem letzte Woche in Thüringen ein Coup gelandet wurde, dass zum einen ein Kandidat von einer Minderheitenpartei (FDP), die mit Ach und Krach mit 5% in den Landtag einzog, zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, und dieser dann auch noch mit den Zustimmung der gewählten AfD-Mitglieder des Landtags in diese Position befördert wurde (gerade in Thüringen, wo die Spitzenkandidaten der Partei berüchtigt sind für ihre scharf rechten Ansichten, sodass sie als "Nazi" zu bezeichnen keine Untertreibung oder Beschimpfung wäre) - mit anschließendem Rücktritt 3 Tage später, weil sich die große Politik darüber aufregte, wie die örtlichen Regionaldivisionen von CDU und FDP das nur mittragen konnten, ihren Kandidaten die Wahl mit den Stimmen der Nazis annehmen zu lassen -, erfolgt nun der nächste Paukenschlag in der griechischen Tragödie.
Avtomat Kramp-Karrenbauer (kurz: AKK) verkündet am Vormittag, sie wird sich nicht als Kanzlerkandidatin zur nächsten Bundestagswahl aufstellen lassen und auch den Vorsitz der Bundes-CDU zum Sommer hin abgeben. Lediglich Verteidigungsministerin will sie bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben.
Wenn da mal nicht als berüchtigter Schachtelteufel "Jack in the box" noch ein Friedrich Merz in den folgenden Monaten aus der Kiste springen wird...
Kurz gefasst: Die Chaostage in der deutschen Politik seit der letzten Bundestagswahl setzen sich munter weiter fort mit einem ungewohnt hohen Personalverschleiß und der Entwicklung von einer bizarren Situation nach der anderen.
Das nächste Level
16 July 2019 11:45 pmVon der Leyen beerbt Jean-Claude Juncker und wird damit Präsidentin der EU-Kommission.
Im Verteidigungsministerium wird es, trotz des Postenwechsels, weiterhin eine "Flinten-Uschi" geben, sie wird nur "Annegret Krampf-Karrenbauer" (kurz: AKK) heißen.
Der Wahnsinn, der mit dem Personalkarussell der letzten Bundestagswahlen in Gang gesetzt wurde, geht also weiter...
Im Verteidigungsministerium wird es, trotz des Postenwechsels, weiterhin eine "Flinten-Uschi" geben, sie wird nur "Annegret Krampf-Karrenbauer" (kurz: AKK) heißen.
Der Wahnsinn, der mit dem Personalkarussell der letzten Bundestagswahlen in Gang gesetzt wurde, geht also weiter...
Merkel sagt "Tschüss!"
30 October 2018 06:54 pmMerkel hat nun also den Countdown für ihre Präsenz in der Politik eröffnet...
Keine Parteivorsitzende mehr bei der nächsten Wahl im Dezember, keine Kanzlerin mehr, wenn diese Legislaturperiode zu Ende ist, kein Ausweichen nach Brüssel, und auch kein Bundestagsmandat soll es mehr sein, wenn diese Amtszeit vorbei ist.
Offen gelassen wurde die Option, sollte sich das vor dem regulären Ende durch irgendetwas erübrigen...
In einem Punkt hat sie damit jemandem ein Schnippchen geschlagen: Wenn die SPD jetzt noch bei jedem bisschen weiter droht, die Koalition platzen zu lassen, was ihnen gegen den Strich geht, weil, beispielsweise, irgendeiner aus ihren Reihen nicht den Posten bekommen hat, den er gern wollte, dann haben sie DAS Riesenproblem, einen neuen Kanzler suchen zu müssen (können ja eine per Casting-Show suchen, falls das noch modern ist...) - und das, obwohl sie bei der nächsten Wahl höchstwahrscheinlich noch schlechter abschneiden werden als jetzt.
Also, ein rieisiger Buh-Mann-Faktor, den Angie ihnen da zugeschasst hat...
Für die anderen gilt das in gewisser Weise auch, die schon seit Jahren ihren Abgang fordern.
Merkel ist weg - ihr Hassobjekt Nr. 1 -, also werden sie wohl produktiv werden müssen oder wenigstens mit den anderen Parteien zusammen ein neues Hassobjekt aus dem Boden stampfen müssen.
Und darin könnte der Hase im Pfeffer erst einmal begraben liegen... Welchen Strohmann nimmt man dafür?
Selbst als Strohmann muss man noch ein gewisses bisschen Glaubwürdigkeit vortäuschen; das ist aber alles recht schwierig, wenn dort jetzt erst allmählich die letzten der grauen Eminenz aus den Rängen verschwinden, die auf ihren Positionen eine Dauer-Occupy-Bewegung seit Jahrzehnten abgehalten haben.
Niemand wählt auch nur einen Strohmann, wenn er in etwa so bekannt ist wie ein Z-Promi oder weniger als das.
Mit diesem Schachzug hat Merkel eigentlich die Traube der Etablierten aufgescheucht, sodass sie jetzt wie aufgeschreckte Hühner durcheinander rennen...
Finden die jetzt in den nächsten Jahren keine Lösung zusammen, auch keinen Plan B - darf man das dann offiziell als "Merkels letzte Rache" bezeichnen?
Wäre dann jedenfalls praktisch so.
Keine Parteivorsitzende mehr bei der nächsten Wahl im Dezember, keine Kanzlerin mehr, wenn diese Legislaturperiode zu Ende ist, kein Ausweichen nach Brüssel, und auch kein Bundestagsmandat soll es mehr sein, wenn diese Amtszeit vorbei ist.
Offen gelassen wurde die Option, sollte sich das vor dem regulären Ende durch irgendetwas erübrigen...
In einem Punkt hat sie damit jemandem ein Schnippchen geschlagen: Wenn die SPD jetzt noch bei jedem bisschen weiter droht, die Koalition platzen zu lassen, was ihnen gegen den Strich geht, weil, beispielsweise, irgendeiner aus ihren Reihen nicht den Posten bekommen hat, den er gern wollte, dann haben sie DAS Riesenproblem, einen neuen Kanzler suchen zu müssen (können ja eine per Casting-Show suchen, falls das noch modern ist...) - und das, obwohl sie bei der nächsten Wahl höchstwahrscheinlich noch schlechter abschneiden werden als jetzt.
Also, ein rieisiger Buh-Mann-Faktor, den Angie ihnen da zugeschasst hat...
Für die anderen gilt das in gewisser Weise auch, die schon seit Jahren ihren Abgang fordern.
Merkel ist weg - ihr Hassobjekt Nr. 1 -, also werden sie wohl produktiv werden müssen oder wenigstens mit den anderen Parteien zusammen ein neues Hassobjekt aus dem Boden stampfen müssen.
Und darin könnte der Hase im Pfeffer erst einmal begraben liegen... Welchen Strohmann nimmt man dafür?
Selbst als Strohmann muss man noch ein gewisses bisschen Glaubwürdigkeit vortäuschen; das ist aber alles recht schwierig, wenn dort jetzt erst allmählich die letzten der grauen Eminenz aus den Rängen verschwinden, die auf ihren Positionen eine Dauer-Occupy-Bewegung seit Jahrzehnten abgehalten haben.
Niemand wählt auch nur einen Strohmann, wenn er in etwa so bekannt ist wie ein Z-Promi oder weniger als das.
Mit diesem Schachzug hat Merkel eigentlich die Traube der Etablierten aufgescheucht, sodass sie jetzt wie aufgeschreckte Hühner durcheinander rennen...
Finden die jetzt in den nächsten Jahren keine Lösung zusammen, auch keinen Plan B - darf man das dann offiziell als "Merkels letzte Rache" bezeichnen?
Wäre dann jedenfalls praktisch so.
Nun gibt's also ein unerwartetes Stuhlrücken an der Spitze der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion...
13 Jahre war Kauder da, parallel als Merkel in die Position des Kanzlers wechselte und damit nicht beide Ämter gleichzeitig ausüben konnte.
Einerseits, dass Kauder auch noch zu der alten Garde Politiker gehört, die jetzt alle Stück für Stück ihren Abgesang feiern, wenn nicht der Sensenmann persönlich früher an ihre Tür klopft - zum anderen kann man dieses als scheinbar wirklich sehr unerwartetes Ereignis der Abwahl als Indiz nehmen, dass die Uhr von Merkel als Kanzlerin läuft. Vielleicht ist es nur eine Frage, wie lang das noch geht.
Zum einen galt Kauder als ihr Favorit, zum anderen - die vorherigen Male, als er in seinem Amt als Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag bestätigt wurde, konnte dies nur so reibungslos geschehen, weil es schlichtweg keinen Gegenkandidaten gab. Wer weiß also, wann er von dieser Position schon vorher entbunden worden wäre, hätte es die Möglichekeit dazu gegeben...
Diese völlig legale Möglichkeit, ohne einen weiten offenen Streit über die Unzufriedenheit mit Merkels Politik intern in der Union zu provozieren, wurde also vollstens ausgenutzt, als sie sich einfach ergab. Warum schließlich auch große Machtkämpfe diese Woche wieder in die Schlagzeilen zerren, wenn man das auch diskreter abwickeln kann...
Dass man sich jetzt von Regierungsseite hinstellt und sagt, die Vertrauensfrage wäre kein Thema, ist so vorhersehbar wie logisch - schließlich würde die CDU danach höchstwahrscheinlich nur in den Ergebnissen absacken. Mal gar nicht zu schweigen davon, dass sie niemand akzeptables hätten, mit dem sie Merkels Position füllen könnten...
Was aber dieses Woche für Woche rumorende Theater indirekt impliziert ist: Hier wird schon lang lediglich mit Hängen und Würgen die Regierung zusammengehalten. So wie bei einem absteigenden Stern namens Kohl, der es erst schwarz auf weiß haben musste, dass er offiziell abgewählt wurde, und damit seine Ära zu Ende war, so scheint man es jetzt auch bei einer Frau Merkel erst zu brauchen, dass sie offiziell keine Mehrheiten mehr erzielt, bis man sie aus dem Spiel herausnimmt, weil die Machtgeilheit derer, die hinter ihr stehen, so groß ist und diese von ihrem Dasein abhängen. Im Gegensatz zu Herrn Kohl ist es hier nur nicht genau bekannt wie viel dieses Festhaltens von Merkel selbst kommt und wie viel ausschließlich gemacht ist von ihrer eigenen Partei und den Unterstützern ihrer Partei.
Dass sie dort noch sitzen darf, wird wohl vielmehr auf den Einfluss ihrer Unterstützer zurückzuführen sein als durch ernsthaften Rückhalt in ihren eigenen Reihen - wenn es anders wäre, dann hätte man längst schon jemand anderes in dieser Position zu sitzen. Auf gut Deutsch ausgedrückt: Sie nützt jemandem in dieser Position immer noch mehr als sie schadet, darum ist sie noch dort.
Diesen Umstand dürften andere, auf die dies nicht zutrifft, durchaus wahrnehmen, denn was ist ein König ohne die Treue seiner Gefolgschaft? Er ist höchstens eine Witzfigur - einer Witzfigur gibt man aber nicht so viele kritische Kompetenzen in die Hand, vielmehr arbeitet man darauf hin, sie ihm schleichend zu entziehen...
Gibt es offiziell keine Königstreuen mehr, so müssen diese eben ganz woanders sitzen.
In diesem Fall dürfte es dazu dienen, Zeit zu gewinnen, um das Meiste noch aus dieser Sache herauszuholen, bevor die große Krise kommt. Sprich, für Merkel bedeutet das: Sie darf noch ihr letzen Runden drehen kann und das Kartenhaus gegen den Verfall zusammenhalten bis sich etwas neues vorzeigbares gefunden hat.
Schafft sie es noch, es über ihre Regierungszeit hinaus nicht zusammenbrechen zu lassen, dann ist es gut für sie persönlich - sie kann sich dann immer noch mit Ehre auf der Straße sehen lassen.
Schafft sie es hingegen nicht, dann lässt man sie offiziell als gefallenen Engel enden, so wie ihren Ziehvater in der Partei auch - und je nach dem, wie nützlich sie dann mit etwas zeitlichem Abstand nach objektiven Gesichtspunkten war, wird man diesen Teil in der Geschichte verblassen lassen, oder eben ganz im Gegenteil.
Anders ausgedrückt kann man es so auffassen: Merkel sitzt nur noch in ihrer Position, weil andere ihre Schäfchen noch ins Trockene bringen müssen und sie Zeit dafür brauchen. Um sie herum bröckelt alles, eigentlich ist es schon relativ offenkundig.
Es ist nur noch eine Frage dessen, wie lang sie sich persönlich das alles noch antut (immerhin könnte sie auch selbst gehen), und wie lang alle anderen um sie herum diese Art der Abwicklung brauchen oder dulden.
Die Uhr läuft.
Es weiß nur noch niemand das Enddatum, wann ihre Zeit auf dem Stuhl vorbei ist...
(Und man sollte nicht den Fehler machen, anzunehmen, dass es diese Legislaturperiode vor den nächsten geplanten Wahlen endet - diesen voreiligen Schluss haben wahrscheinlich viele auch schon in der letzten und der vorletzten Amtsperiode gemacht, und es ist nicht wahr geworden.)
13 Jahre war Kauder da, parallel als Merkel in die Position des Kanzlers wechselte und damit nicht beide Ämter gleichzeitig ausüben konnte.
Einerseits, dass Kauder auch noch zu der alten Garde Politiker gehört, die jetzt alle Stück für Stück ihren Abgesang feiern, wenn nicht der Sensenmann persönlich früher an ihre Tür klopft - zum anderen kann man dieses als scheinbar wirklich sehr unerwartetes Ereignis der Abwahl als Indiz nehmen, dass die Uhr von Merkel als Kanzlerin läuft. Vielleicht ist es nur eine Frage, wie lang das noch geht.
Zum einen galt Kauder als ihr Favorit, zum anderen - die vorherigen Male, als er in seinem Amt als Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag bestätigt wurde, konnte dies nur so reibungslos geschehen, weil es schlichtweg keinen Gegenkandidaten gab. Wer weiß also, wann er von dieser Position schon vorher entbunden worden wäre, hätte es die Möglichekeit dazu gegeben...
Diese völlig legale Möglichkeit, ohne einen weiten offenen Streit über die Unzufriedenheit mit Merkels Politik intern in der Union zu provozieren, wurde also vollstens ausgenutzt, als sie sich einfach ergab. Warum schließlich auch große Machtkämpfe diese Woche wieder in die Schlagzeilen zerren, wenn man das auch diskreter abwickeln kann...
Dass man sich jetzt von Regierungsseite hinstellt und sagt, die Vertrauensfrage wäre kein Thema, ist so vorhersehbar wie logisch - schließlich würde die CDU danach höchstwahrscheinlich nur in den Ergebnissen absacken. Mal gar nicht zu schweigen davon, dass sie niemand akzeptables hätten, mit dem sie Merkels Position füllen könnten...
Was aber dieses Woche für Woche rumorende Theater indirekt impliziert ist: Hier wird schon lang lediglich mit Hängen und Würgen die Regierung zusammengehalten. So wie bei einem absteigenden Stern namens Kohl, der es erst schwarz auf weiß haben musste, dass er offiziell abgewählt wurde, und damit seine Ära zu Ende war, so scheint man es jetzt auch bei einer Frau Merkel erst zu brauchen, dass sie offiziell keine Mehrheiten mehr erzielt, bis man sie aus dem Spiel herausnimmt, weil die Machtgeilheit derer, die hinter ihr stehen, so groß ist und diese von ihrem Dasein abhängen. Im Gegensatz zu Herrn Kohl ist es hier nur nicht genau bekannt wie viel dieses Festhaltens von Merkel selbst kommt und wie viel ausschließlich gemacht ist von ihrer eigenen Partei und den Unterstützern ihrer Partei.
Dass sie dort noch sitzen darf, wird wohl vielmehr auf den Einfluss ihrer Unterstützer zurückzuführen sein als durch ernsthaften Rückhalt in ihren eigenen Reihen - wenn es anders wäre, dann hätte man längst schon jemand anderes in dieser Position zu sitzen. Auf gut Deutsch ausgedrückt: Sie nützt jemandem in dieser Position immer noch mehr als sie schadet, darum ist sie noch dort.
Diesen Umstand dürften andere, auf die dies nicht zutrifft, durchaus wahrnehmen, denn was ist ein König ohne die Treue seiner Gefolgschaft? Er ist höchstens eine Witzfigur - einer Witzfigur gibt man aber nicht so viele kritische Kompetenzen in die Hand, vielmehr arbeitet man darauf hin, sie ihm schleichend zu entziehen...
Gibt es offiziell keine Königstreuen mehr, so müssen diese eben ganz woanders sitzen.
In diesem Fall dürfte es dazu dienen, Zeit zu gewinnen, um das Meiste noch aus dieser Sache herauszuholen, bevor die große Krise kommt. Sprich, für Merkel bedeutet das: Sie darf noch ihr letzen Runden drehen kann und das Kartenhaus gegen den Verfall zusammenhalten bis sich etwas neues vorzeigbares gefunden hat.
Schafft sie es noch, es über ihre Regierungszeit hinaus nicht zusammenbrechen zu lassen, dann ist es gut für sie persönlich - sie kann sich dann immer noch mit Ehre auf der Straße sehen lassen.
Schafft sie es hingegen nicht, dann lässt man sie offiziell als gefallenen Engel enden, so wie ihren Ziehvater in der Partei auch - und je nach dem, wie nützlich sie dann mit etwas zeitlichem Abstand nach objektiven Gesichtspunkten war, wird man diesen Teil in der Geschichte verblassen lassen, oder eben ganz im Gegenteil.
Anders ausgedrückt kann man es so auffassen: Merkel sitzt nur noch in ihrer Position, weil andere ihre Schäfchen noch ins Trockene bringen müssen und sie Zeit dafür brauchen. Um sie herum bröckelt alles, eigentlich ist es schon relativ offenkundig.
Es ist nur noch eine Frage dessen, wie lang sie sich persönlich das alles noch antut (immerhin könnte sie auch selbst gehen), und wie lang alle anderen um sie herum diese Art der Abwicklung brauchen oder dulden.
Die Uhr läuft.
Es weiß nur noch niemand das Enddatum, wann ihre Zeit auf dem Stuhl vorbei ist...
(Und man sollte nicht den Fehler machen, anzunehmen, dass es diese Legislaturperiode vor den nächsten geplanten Wahlen endet - diesen voreiligen Schluss haben wahrscheinlich viele auch schon in der letzten und der vorletzten Amtsperiode gemacht, und es ist nicht wahr geworden.)
Demokratie Ade (a. D.)
19 September 2018 09:25 pmNun dreht sich also das Personalkarussell wieder und der aktuelle Chef des Verfassungsschutzes wird abgesetzt...
Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, als wenn es von Anfang an bloß darum ging.
Meldungen über vereitelte Anschläge, vorherige Verfehlungen und wahrscheinlich auch noch irgendwelche Dinge in der Vergangenheit (so wie es immer ist) - all das war kein Grund, den Typen vorher zu beanstanden. Nein.
Aber eine Äußerung über ein im Internet verbreitetes Video, die scheinbar in ihrer Bedeutung irgendjemandem nicht gepasst hat, dafür darf der Mann jetzt gehen!
Man muss nicht mal auf der Seite dieser Regierung und ihren anderen Personalien stehen, um das als das offensichtlichen "Kindergarten" zu bezeichnen.
Kam diese Regierung zwischendurch überhaupt mal schon zum regieren? Jede Woche wird irgendeine neue Sau durchs Dorf getrieben. Jede Woche darf sich irgendeiner vor der Presse zum Idioten machen, weil irgendwer auf Twitter seinen Tonfall oder seine Wortwahl nicht in Ordnung fand - oder weil derjenige es schlichtweg darauf angelegt hat, aber dann doch mit den Reaktionen darauf nicht umgehen kann (will!).
Und sollte es mal bei irgendeinem Thema ernsthaft um hetzerische Wortwahl gehen, die jedem Leser ins Auge springt (so z. B. wenn es um Russen oder die russische Regierung geht), dann nimmt jeder das billigend hin und es regt niemanden auf.
Es geht von einem Wind im Glas zum nächsten wegen eigentlich nichts...
Wenn so noch die kommende Jahre von Merkels (immer wahrscheinlicher werdende) letzter Amtszeit aussehen sollen - na dann, viel Spaß noch! Das ist nicht besser als in Übersee, wo man sich jede Woche über irgendetwas von einem Präsidenten Trump aufregt. "Gibt es nichts zum Aufregen, sehen wird doch einmal in Social Media nach, da finden wir garantiert was..." So kommt es einem vor. Man weiß schon nicht mehr, worüber man sich aufregen soll und womit man das Personalkarussell zum Drehen bringen soll. Also bläht man Sachen überproportional auf.
Erinnert sich eigentlich jemand noch an den Fall "Wulff"?
Wochen über Wochen neue Schlagzeilen und die Presse konnte nicht genug in die Tasten hauen, so viel wie sie geschrieben und in die anderen Medien in Umlauf gebracht haben!
Genau das gleiche Phänomen beobachtet man jetzt bei jedem wöchentlichen Mini-Skandal und allen, die keine eigentlich sind. Jede noch so kleine Erbse wird drei Mal ausgewertet, als wenn es hier um den Weltfrieden und nicht die Blödheit irgendwelcher fehlplatzierten Menschen ginge! Oder geht es das wohlmöglich doch?! Sagt Bescheid, wenn der Eindruck doch richtig ist.
Man hat sich ja schon nach den ersten Wochen mit dieser neuen Regierung Merkel IV gesagt, dass dies ein reines Horrorkabinett ist, weil so viele Positionen falsch besetzt wurden wie es nur ging und dann noch teilweise mit der Essenz der bekloppten Persönlichkeiten von der Resterampe von der vorherigen.
Aber dann jetzt noch, dass jede Woche ein kleiner Skandal produziert wird, irgendetwas passiert, und man die koordinierte Unfähigkeit als auch Unwilligkeit jedes Mal in Aktion erleben darf und merkt, wie verdammt und verloren man ist, es setzt diesem Alptraum, den nicht mal Freddy Krueger produzieren könnte, noch einmal die Krone auf...
Was soll daraus werden?
Da braucht man sich ja wirklich nicht über eine braune Machtübernahme wundern...
Die Einzigen, die munter und aktiv innerhalb des von ihnen selbst gesteckten Rahmens sind, sind nun mal LEIDER sie!
Jedes neue Versagen, jedes neue "wir ziehen einfach unser Programm durch" spielt diesen Kräften in die Hände, weil der Rest dieses Schmierentheaters für den gemeinen Bürger als nutzlos empfunden wird!
Und was macht man mit nutzlosem Zeug? Richtig, man verstaut es ein paar Jahre noch im Keller oder in der Garage, schlussendlich wirft man es aber irgendwann in den Müll, weil man keinen Platz mehr dafür hat.
Der Bürger sagt sich "wir leben billiger ohne diese schlechten Schauspieler!", und wenn da einer ankommt, der seine Dienste in diese Richtung anbietet, na, was meint man, was da wohl passiert... Der notgeile Mann sagt wohl nein zu der Prostituierten, oder was?!
Wenn dieser "worst case" nicht irgendwann mal zutreffen soll, dann müssen so einige aber zuerst ihr Verständnis von "Demokratie" ändern - es ist nicht "wir regieren, ihr fresst es"! -, danach im Anschluss sollen sich bitte alle verziehen, die meinen, sie wollen nichts von diesem hier mehr auf ihre Kappe nehmen.
Demokratie hängt schon immer mit den Konsequenzen von Aktionen begangen in Freiheit zusammen - also, alle, die sich nicht bereit oder in der Lage sehen, damit umzugehen, bitte heraustreten und GEHEN! Es gibt nicht das eine ohne das andere! Wer meint, das ist so, der hat in der Theoriestunde nicht aufgepasst!
Vielleicht wird es dann mal was mit was anderem außer irgendeiner braunen Nachfolge...
Demokratie ist nicht mal einfach nur da und fällt vom Himmel, wird extern vom lieben Gott verwaltet; sie muss auch mit Leben gefüllt werden!
Das kann sie aber nur von Individuen, die sowohl fähig als auch willens sind, seine Regeln zu akzeptieren! Wer das nicht kann oder beides nicht als Persönlichkeit vorhanden hat, soll sich bitte raushalten und sich auf die Beobachterbank setzen. Damit richtet er noch den wenigsten Schaden an und behindert die anderen nicht!
Wer nur einen Posten mit hohem Ansehen, Geld und einer sicheren hohen Rente haben will - kratzt doch mal bei der Wirtschaft an der Tür! Da wird man übrigens auch reicher als in der Politik... Könnte nur mi dem hohen Ansehen nicht klappen. Aber wer braucht das schon für Befehlsgewalt?
Was ist schließlich eindrucksvoller - 20000 auf einen Schlag feuern zu können und sie können nichts dagegen unternehmen, nicht einmal mit den Mitteln des Rechtsstaates (wenn man es sich gut hindreht), oder beispielsweise eine Schrottarmee unter sich zu haben, die praktisch nicht einsatzfähig ist? Diverse Teile des städtischen Wohnungsbaus aufkaufen und legal die Mieter mit Wucherpreisen und Luxussanierungen daraus vertreiben können, oder sich mit regelmäßig einem ungelösten Problem von bezahlbaren öffentlichen Wohnraum quälen? Man sieht zwar als Minister besser aus als einer, für den sie bei Konzern X extra einen Posten schaffen mussten, aber sei man doch ehrlich, das bessere Aussehen in der Öffentlichkeit macht doch die Schelte nicht wett, wenn man eigentlich nur einen prunkvollen Lebensstil und eine sichere Altersvorsorge haben will...
Also, daher: Bitte geht und sucht euch was anderes, die nur Freiheit, aber keine Verantwortung haben wollen! (Schwadronieren die größten Maulhelden der Demokratie nicht übrigens ständig von letzterem?)
Vielleicht kann dann der lumpige Rest, der noch Bock auf mitgestalten hat, diesen Seelenverkäufer noch retten... Oder wenigstens sicher in den nächsten Hafen bringen.
Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, als wenn es von Anfang an bloß darum ging.
Meldungen über vereitelte Anschläge, vorherige Verfehlungen und wahrscheinlich auch noch irgendwelche Dinge in der Vergangenheit (so wie es immer ist) - all das war kein Grund, den Typen vorher zu beanstanden. Nein.
Aber eine Äußerung über ein im Internet verbreitetes Video, die scheinbar in ihrer Bedeutung irgendjemandem nicht gepasst hat, dafür darf der Mann jetzt gehen!
Man muss nicht mal auf der Seite dieser Regierung und ihren anderen Personalien stehen, um das als das offensichtlichen "Kindergarten" zu bezeichnen.
Kam diese Regierung zwischendurch überhaupt mal schon zum regieren? Jede Woche wird irgendeine neue Sau durchs Dorf getrieben. Jede Woche darf sich irgendeiner vor der Presse zum Idioten machen, weil irgendwer auf Twitter seinen Tonfall oder seine Wortwahl nicht in Ordnung fand - oder weil derjenige es schlichtweg darauf angelegt hat, aber dann doch mit den Reaktionen darauf nicht umgehen kann (will!).
Und sollte es mal bei irgendeinem Thema ernsthaft um hetzerische Wortwahl gehen, die jedem Leser ins Auge springt (so z. B. wenn es um Russen oder die russische Regierung geht), dann nimmt jeder das billigend hin und es regt niemanden auf.
Es geht von einem Wind im Glas zum nächsten wegen eigentlich nichts...
Wenn so noch die kommende Jahre von Merkels (immer wahrscheinlicher werdende) letzter Amtszeit aussehen sollen - na dann, viel Spaß noch! Das ist nicht besser als in Übersee, wo man sich jede Woche über irgendetwas von einem Präsidenten Trump aufregt. "Gibt es nichts zum Aufregen, sehen wird doch einmal in Social Media nach, da finden wir garantiert was..." So kommt es einem vor. Man weiß schon nicht mehr, worüber man sich aufregen soll und womit man das Personalkarussell zum Drehen bringen soll. Also bläht man Sachen überproportional auf.
Erinnert sich eigentlich jemand noch an den Fall "Wulff"?
Wochen über Wochen neue Schlagzeilen und die Presse konnte nicht genug in die Tasten hauen, so viel wie sie geschrieben und in die anderen Medien in Umlauf gebracht haben!
Genau das gleiche Phänomen beobachtet man jetzt bei jedem wöchentlichen Mini-Skandal und allen, die keine eigentlich sind. Jede noch so kleine Erbse wird drei Mal ausgewertet, als wenn es hier um den Weltfrieden und nicht die Blödheit irgendwelcher fehlplatzierten Menschen ginge! Oder geht es das wohlmöglich doch?! Sagt Bescheid, wenn der Eindruck doch richtig ist.
Man hat sich ja schon nach den ersten Wochen mit dieser neuen Regierung Merkel IV gesagt, dass dies ein reines Horrorkabinett ist, weil so viele Positionen falsch besetzt wurden wie es nur ging und dann noch teilweise mit der Essenz der bekloppten Persönlichkeiten von der Resterampe von der vorherigen.
Aber dann jetzt noch, dass jede Woche ein kleiner Skandal produziert wird, irgendetwas passiert, und man die koordinierte Unfähigkeit als auch Unwilligkeit jedes Mal in Aktion erleben darf und merkt, wie verdammt und verloren man ist, es setzt diesem Alptraum, den nicht mal Freddy Krueger produzieren könnte, noch einmal die Krone auf...
Was soll daraus werden?
Da braucht man sich ja wirklich nicht über eine braune Machtübernahme wundern...
Die Einzigen, die munter und aktiv innerhalb des von ihnen selbst gesteckten Rahmens sind, sind nun mal LEIDER sie!
Jedes neue Versagen, jedes neue "wir ziehen einfach unser Programm durch" spielt diesen Kräften in die Hände, weil der Rest dieses Schmierentheaters für den gemeinen Bürger als nutzlos empfunden wird!
Und was macht man mit nutzlosem Zeug? Richtig, man verstaut es ein paar Jahre noch im Keller oder in der Garage, schlussendlich wirft man es aber irgendwann in den Müll, weil man keinen Platz mehr dafür hat.
Der Bürger sagt sich "wir leben billiger ohne diese schlechten Schauspieler!", und wenn da einer ankommt, der seine Dienste in diese Richtung anbietet, na, was meint man, was da wohl passiert... Der notgeile Mann sagt wohl nein zu der Prostituierten, oder was?!
Wenn dieser "worst case" nicht irgendwann mal zutreffen soll, dann müssen so einige aber zuerst ihr Verständnis von "Demokratie" ändern - es ist nicht "wir regieren, ihr fresst es"! -, danach im Anschluss sollen sich bitte alle verziehen, die meinen, sie wollen nichts von diesem hier mehr auf ihre Kappe nehmen.
Demokratie hängt schon immer mit den Konsequenzen von Aktionen begangen in Freiheit zusammen - also, alle, die sich nicht bereit oder in der Lage sehen, damit umzugehen, bitte heraustreten und GEHEN! Es gibt nicht das eine ohne das andere! Wer meint, das ist so, der hat in der Theoriestunde nicht aufgepasst!
Vielleicht wird es dann mal was mit was anderem außer irgendeiner braunen Nachfolge...
Demokratie ist nicht mal einfach nur da und fällt vom Himmel, wird extern vom lieben Gott verwaltet; sie muss auch mit Leben gefüllt werden!
Das kann sie aber nur von Individuen, die sowohl fähig als auch willens sind, seine Regeln zu akzeptieren! Wer das nicht kann oder beides nicht als Persönlichkeit vorhanden hat, soll sich bitte raushalten und sich auf die Beobachterbank setzen. Damit richtet er noch den wenigsten Schaden an und behindert die anderen nicht!
Wer nur einen Posten mit hohem Ansehen, Geld und einer sicheren hohen Rente haben will - kratzt doch mal bei der Wirtschaft an der Tür! Da wird man übrigens auch reicher als in der Politik... Könnte nur mi dem hohen Ansehen nicht klappen. Aber wer braucht das schon für Befehlsgewalt?
Was ist schließlich eindrucksvoller - 20000 auf einen Schlag feuern zu können und sie können nichts dagegen unternehmen, nicht einmal mit den Mitteln des Rechtsstaates (wenn man es sich gut hindreht), oder beispielsweise eine Schrottarmee unter sich zu haben, die praktisch nicht einsatzfähig ist? Diverse Teile des städtischen Wohnungsbaus aufkaufen und legal die Mieter mit Wucherpreisen und Luxussanierungen daraus vertreiben können, oder sich mit regelmäßig einem ungelösten Problem von bezahlbaren öffentlichen Wohnraum quälen? Man sieht zwar als Minister besser aus als einer, für den sie bei Konzern X extra einen Posten schaffen mussten, aber sei man doch ehrlich, das bessere Aussehen in der Öffentlichkeit macht doch die Schelte nicht wett, wenn man eigentlich nur einen prunkvollen Lebensstil und eine sichere Altersvorsorge haben will...
Also, daher: Bitte geht und sucht euch was anderes, die nur Freiheit, aber keine Verantwortung haben wollen! (Schwadronieren die größten Maulhelden der Demokratie nicht übrigens ständig von letzterem?)
Vielleicht kann dann der lumpige Rest, der noch Bock auf mitgestalten hat, diesen Seelenverkäufer noch retten... Oder wenigstens sicher in den nächsten Hafen bringen.
Es wird doch eine GroKo geben!
4 March 2018 09:55 pmDie SPD wird nach ihrem Mitgliedervotum nun doch noch ein weiteres Mal eine Große Koalition eingehen.
Wer denn im Kabinett die Ministerposten besetzen wird, verraten sie allerdings noch nicht...
Eines steht aber wohl jetzt schon sehr eindeutig im Vorfeld dieser neuen Regierung fest: Der Abgesang auf eine Kanzlerin Merkel ist eingeleitet. Man hat sich mit dem Deal jetzt, völlig gleich wie viel dafür hinter den Kulissen geschachert werden musste, lediglich etwas Zeit erkauft, um neue Gesichter aus den hinteren Reihen für ihre künftigen Aufgaben vorzubereiten.
Ob diese Zeitspanne sogar die vollen 4 Jahre ausmachen wird, die eine Regierung hier dient, steht auch noch leicht zu bezweifeln.
Das Ganze aber erreicht ohne die "Merkel muss weg!"-Schreier.
Halbwertszeit in der Politik ist schließlich auch etwas, das sich niemand verwehren kann...
Und wenn man Entscheidungen trifft, die nicht einmal die eigene Partei versteht.
Wer denn im Kabinett die Ministerposten besetzen wird, verraten sie allerdings noch nicht...
Eines steht aber wohl jetzt schon sehr eindeutig im Vorfeld dieser neuen Regierung fest: Der Abgesang auf eine Kanzlerin Merkel ist eingeleitet. Man hat sich mit dem Deal jetzt, völlig gleich wie viel dafür hinter den Kulissen geschachert werden musste, lediglich etwas Zeit erkauft, um neue Gesichter aus den hinteren Reihen für ihre künftigen Aufgaben vorzubereiten.
Ob diese Zeitspanne sogar die vollen 4 Jahre ausmachen wird, die eine Regierung hier dient, steht auch noch leicht zu bezweifeln.
Das Ganze aber erreicht ohne die "Merkel muss weg!"-Schreier.
Halbwertszeit in der Politik ist schließlich auch etwas, das sich niemand verwehren kann...
Und wenn man Entscheidungen trifft, die nicht einmal die eigene Partei versteht.
Regierungsbildung
9 February 2018 11:31 amNicht der Runde Tisch, sondern der Schachertisch hat wieder geöffnet.
...Mal sehen, was dazu noch kommt. Einige Protagonisten wurden ja in die unmöglichsten Stellungen verschoben oder gar von der Party richtig ausgeladen, Gerüchte machen eh die Runde, dass diese Nummer nur ein Stück weit davor war, zu scheitern, also mal sehen, welcher Zwist es aus dem Hintergrund noch auf den vorderen Teil der Bühne schafft, der sich vor den Vorhängen abspielt.
Nebenbei bemerkt: In einigen Punkten sind auch nur die Ressorts bekannt geworden, welche Partei was bekommt, aber nicht wer sie bekleiden wird. Vielleicht wird darin auch noch eine unangenehme Überraschung lauern, oder jemand, mit dem man gar nicht gerechnet hat.
Und nicht zu guter letzt ist da dann noch diese Mitgliederabstimmung bei den Sozialdemokraten, die man vollmundig anberaumt hat, ob sie diese Endergbnisse der Koalitionsverhandlungen überhaupt annehmen...
(Auf lange Sicht ist da außerdem auch keine Entwarnung seitens der anderen Parteien zu sehen, denn dieser offensichtliche Kuhhandel voller Widersprüche - und wahrscheinlich auch gebrochener Versprechen untereinander! - dürfte auch kleine Mitglieder anderer Parteien befremden wie es zu diesen ausgehandelten Resultaten kam.)
Was aber jetzt schon zu erkennen ist, gerade durch diese widersprüchlichen ausgehandelten Ergebnisse und dem Prozess wie es dazu kam: Es ist ein Abgesang auf das, was da jetzt oben sitzt. Deren Zeit läuft ab. Politisch als auch dann persönlich seitens ihren Alters. Politische Karrieren braucht man schließlich nicht mehr mit über 70 aufzubauen oder aufrecht erhalten. Da kann allerhand von eigener Seite dazwischen kommen ohne irgendjemandes Verschulden.
Und wenn sich dann trotzdem noch der ein oder andere dies wagen sollte, dann gibt das nicht nur ein besonders schlechtes Beispiel für die Allgemeinbevölkerung ab ("Rente mit 67? Wer braucht Rente überhaupt?"), sondern dann sollte man auch nicht mehr den Mund über vergangene Zeiten weit aufreißen, wenn es darum geht, darüber zu lästern, dass andere schon von einem Kabinett voller Greise regiert wurden, die nicht einsehen wollten, wann es Zeit ist, zu gehen.
...Mal sehen, was dazu noch kommt. Einige Protagonisten wurden ja in die unmöglichsten Stellungen verschoben oder gar von der Party richtig ausgeladen, Gerüchte machen eh die Runde, dass diese Nummer nur ein Stück weit davor war, zu scheitern, also mal sehen, welcher Zwist es aus dem Hintergrund noch auf den vorderen Teil der Bühne schafft, der sich vor den Vorhängen abspielt.
Nebenbei bemerkt: In einigen Punkten sind auch nur die Ressorts bekannt geworden, welche Partei was bekommt, aber nicht wer sie bekleiden wird. Vielleicht wird darin auch noch eine unangenehme Überraschung lauern, oder jemand, mit dem man gar nicht gerechnet hat.
Und nicht zu guter letzt ist da dann noch diese Mitgliederabstimmung bei den Sozialdemokraten, die man vollmundig anberaumt hat, ob sie diese Endergbnisse der Koalitionsverhandlungen überhaupt annehmen...
(Auf lange Sicht ist da außerdem auch keine Entwarnung seitens der anderen Parteien zu sehen, denn dieser offensichtliche Kuhhandel voller Widersprüche - und wahrscheinlich auch gebrochener Versprechen untereinander! - dürfte auch kleine Mitglieder anderer Parteien befremden wie es zu diesen ausgehandelten Resultaten kam.)
Was aber jetzt schon zu erkennen ist, gerade durch diese widersprüchlichen ausgehandelten Ergebnisse und dem Prozess wie es dazu kam: Es ist ein Abgesang auf das, was da jetzt oben sitzt. Deren Zeit läuft ab. Politisch als auch dann persönlich seitens ihren Alters. Politische Karrieren braucht man schließlich nicht mehr mit über 70 aufzubauen oder aufrecht erhalten. Da kann allerhand von eigener Seite dazwischen kommen ohne irgendjemandes Verschulden.
Und wenn sich dann trotzdem noch der ein oder andere dies wagen sollte, dann gibt das nicht nur ein besonders schlechtes Beispiel für die Allgemeinbevölkerung ab ("Rente mit 67? Wer braucht Rente überhaupt?"), sondern dann sollte man auch nicht mehr den Mund über vergangene Zeiten weit aufreißen, wenn es darum geht, darüber zu lästern, dass andere schon von einem Kabinett voller Greise regiert wurden, die nicht einsehen wollten, wann es Zeit ist, zu gehen.